
Wasserbeschaffenheit - Bestimmung ausgewählter Estrogene in Gesamtwasserproben - Verfahren mittels Festphasenextraktion (SPE) gefolgt von Flüssigkeitschromatographie (LC) oder Gaschromatographie (GC) gekoppelt mit massenspektrometrischer Detektion (MS) (ISO 13646:2025)
NORMA vydána dne 15.5.2026
Designation standards: ÖNORM EN ISO 13646
Publication date standards: 15.5.2026
The number of pages: 75
Approximate weight : 225 g (0.50 lbs)
Country: Austrian technische Norm
Kategorie: Technické normy ÖNORM
Dieses Dokument legt Verfahren für die Bestimmung von fünf ausgewählten Estrogenen in den in Tabelle 1 (siehe Abschnitt 4 aufgeführten Gesamtwasserproben fest. Die Verfahren beruht auf der Festphasenextraktion (SPE-Disk oder Kartusche) und anschließendem Nachweis mittels Flüssigkeits- oder Gaschromatographie (Tandem-Massenspektrometrie oder Hochauflösungsmassenspektrometrie). Je nach gewählter Probenvorbereitung kann die Probenaufbereitung für die Analyse ausgewählter Estrogene in Trinkwasser, Grundwasser und Oberflächenwasser mit Schwebstoffen (SPM) bis zu 500 mg/l, einem Gehalt an gelösten organischen Kohlenstoff (DOC) bis zu 14 mg/l (Gesamtwasserproben) angewendet werden. Der untere Anwendungsbereich, der als nachgewiesene Bestimmungsgrenze definiert ist, kann je nach Verfahren, Empfindlichkeit der verwendeten Geräte und Matrix der Probe variieren. Der Bereich liegt bei 0,006 ng/l bis 1 ng/l für 17a-Ethinylestradiol (EE2) und 0,038 ng/l bis 1 ng/l für die anderen Estrogene in Trinkwasser, Grundwasser und Oberflächenwasser. Die Obergrenze des Arbeitsbereichs liegt bei etwa 10 ng/l. Für Anwendungen, die auf die Messung sehr niedriger Konzentrationen abzielen (zwischen der niedrigsten LOQ und 0,1 ng/l), ist jeder einzelne Schritt des Verfahrens kritisch. Die Verfahren können zur Bestimmung weiterer Estrogene oder Hormone in anderen Wasserarten, z. B. in behandeltem Abwasser, verwendet werden, wenn die Genauigkeit in jedem Fall geprüft und verifiziert wurde und die Lagerungsbedingungen sowohl der Proben als auch der Referenzlösungen validiert wurden. WARNUNG ż Anwender dieses Dokuments sollten mit der üblichen Laborpraxis vertraut sein. Dieses Dokument gibt nicht vor, alle unter Umständen mit der Anwendung des Verfahrens verbundenen Sicherheitsaspekte anzusprechen. Es liegt in der Verantwortung des Arbeitgebers, angemessene Sicherheits- und Schutzmaßnahmen zu treffen. WICHTIG ż Es ist erforderlich, bei den Untersuchungen nach diesem Dokument Fachleute oder Facheinrichtungen einzuschalten.